Felsen, die bei extremem Niedrigwasser aus den Flüssen ragen, waren einst Vorboten für schlechte Zeiten. Die Geschichte der Hungersteine reicht weit zurück (z.B. Inschrift von 1417) und hat vor allem an der Elbe und am Rhein Tradition. Neben der eingemeißelten Jahreszahl liest man häufig Sprüche wie „Wenn du mich siehst, dann weine“, die auf bevorstehende Hungersnöte hinweisen. Sie stellen eigentlich eine erste meteorologische Chronik der niedrigsten Wasserstände in den dürrsten Jahren dar.

Der Sommer 2018 brachte ihn an den Tag - den uralten Zeugen des Donaurandbruches. Uralt, weil er noch zum Grundgebirge des bayerischen Waldes gehört, dieser wiederum zur Böhmischen Masse, und diese wiederum ist Teil der variszischen Gebirgsbildung, welche selber an die 300 Mio. Jahre alt ist.

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Burgruine mit Hofbergmuseum

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Burgruine Haibach

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