Burgruine Degenberg bei Schwarzach

94374 Schwarzach, Degenberg

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Die Burg Degenberg bei Schwarzach ist eine Ruine einer bedeutenden, mittelalterlichen Spornburg auf dem Gratende des Degenbergs, die als Castrum Degenberg im Jahre 1230 ­erst­erwähnt ist, als es Bischof Gebhard von Passau gehörte.

Die Burg Degenberg bei Schwarzach ist eine Ruine einer bedeutenden, mittelalterlichen Spornburg auf dem Gratende des Degenbergs, die als Castrum Degenberg im Jahre 1230 ­erst­erwähnt ist, als es Bischof Gebhard von Passau gehörte.

Vielleicht eine staufersche Gründung? Der markante Kegel des Degenbergs im Nord­osten des Schwarzacher Tals war der Standort einer bedeutenden Burganlage, die als Castrum Degenberg im Jahre 1230 ­erst­erwähnt ist, als es Bischof Gebhard von Passau gehörte. Die Burg­anlage dürfte jedoch bereits älter sein. Möglicherweise entstand die erste Burg auf dem Degenberg um 1100 und wurde vom Bistum Passau an die Grafen von Bogen zu Lehen gegeben. Airborne Laserscan des Degenbergs​ Im Jahr 2009 wurde ein Laserscan angefertigt. Dabei ist eine Scaneinheit an einem Helikopter...

Die Burg wurde vermutlich jedoch schon um 1100 erbaut und war die Stammburg der Herren von Degenberg, die einst Ministeriale der Grafen von Bogen waren.

Die Degenberger – Das mächtige niederbayerische Adelsgeschlecht

  • 1242 kam die Grafschaft Bogen an das Haus Wittelsbach. Die Wittelsbacher Herzöge beanspruchten von nun an die Burg Degenberg und machten sie dem Bistum Passau streitig.
  • Die Degenberger waren emsig bestrebt ihre Herrschaft zu vergrößern, sie verstanden es, andere Hofmarksherren sich dienstbar zu machen und als Offiziale eingesetzt zu werden. Sie erwarben überwiegend Güter von den Ministerialen-Geschlechtern, die noch von den Grafen von Bogen eingesetzt worden waren.
  • 1473 verpflichteten sich die Degenberger, die völlig zerstörte Burg nicht mehr zu errichten, so erbaute Hans II. von Degenberg Statthalter des Kaisers und Verweser des Konzils von Basel in Schwarzach das neue Schloss Oberschwarzach.
  • Die klosterartige An­lage umschloss den heutigen Marktplatz.
  • Hans IV. von Degenberg erreichte 1465 bei Kaiser Friedrich die Zu­sicherung der Reichsfreiheit und kurz darauf als Freiherr von Degenberg das Privileg, Weizen­bier zu sieden. Im übrigen Bayern war das Brauen von Weizenbier verboten, da der Rohstoff Weizen der Bevölkerung zur Ernährung dienen sollte und so der bayerische Herzog Wilhelm IV. die Degenberger näher an sich binden konnte.
  • Die Landeshoheit über die Degenberger war damals noch umstritten, als Gegenleistung für sein Privileg musste der Freiherr jährliche Zahlungen leisten.
  • Als das Geschlecht der Degenberger 1602 ausstarb, ­residierte auf dem Schwarzacher Schloss bis ins ­19. Jahrhundert ein kurfürstlicher Pfleger.

Der Anfang vom Ende – Die Ruine auf dem Degenberg

​Zu Beginn des Böcklerkrieges im Jahr 1468 gelang es Georg dem Donnersteiner von der Burg Haibach, sich der Burg Degenberg im Handstreich zu bemächtigen. Er lieferte sie an Georg von Lerchenfeld, Beisitzer des Rats zu Straubing aus, der sie völlig zerstören ließ. 1473 nach Kriegsende mussten sich die Degenberger verpflichten, die Burg nicht mehr zu erbauen.

Die romanische oder gotische Burgkapelle St. Georg wurde 1809 abgebrochen.

Von der Burganlage sind heute noch weitläufige Mauerreste und Fundamente sowie der Eingang ins Kellergewölbe erhalten, die als Baudenkmal geschützt sind.

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